Ali Can - Sozialaktivist, Autor, Weltverbesserer

“Ich fördere Vielfalt und Respekt, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken”

Engagement

Ali Can, geboren 1993, ist Sozialaktivist, Autor und Leiter des VielRespektZentrums. Er ist vor allem als Initiator der „Hotline für besorgte Bürger“ sowie 2018 des Hashtags #MeTwo national, wie international bekannt geworden.

Anfang 2019 eröffnete in Essen das von ihm gegründete „VielRespektZentrum“ in Essen - Deutschlands erstes Haus für Respekt. 

Für sein Engagement wurde er mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Jugenddemokratiepreis 2016 der Bundeszentrale für politische Bildung.

2019 ist sein Buch "Mehr als eine Heimat. Wie ich Deutschsein neu definiere" im Dudenverlag erschienen. 2020 gibt er Lesungen und Vorträge.

Ali bei seinem ersten TEDx Talk

Über seine Erfahrungen mit der „Hotline für besorgte Bürger“ veröffentlichte er 2017 sein erstes Buch mit dem gleichnamigen Titel. Im November startete auf seine Late Night Show “Alimania” auf Youtube. Bei dieser diskutiert er mit Politiker*innen, Prominenten, Wissenschaftler*innenn und Expert*innen über Integrationsthemen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.


"Ich setze mich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ein,
weil ich die deutsche Gesellschaft und die freiheitlich-demokratischen Werte so schätze und dankbar bin, hier zu leben!" Ali Can

Ali und seine Mutter in Pazarcik 1995 kurz vor der Emigration

Privat

Ali Can ist im Südosten der Türkei geboren und kurdisch-stämmig. Seine Familie ist, als er selbst zwei Jahre alt war, aufgrund der gesellschaftlichen und staatlichen Diskriminierung und Aussichtslosigkeit von kurdischen Aleviten 1995 nach Deutschland emigriert. Sie waren über 10 Jahre lang geduldet. 2015 erwarb Ali die Deutsche Staatsangehörigkeit.

Er fing im Herbst 2013 sein Studium für Deutsch und Ethik auf Lehramt an der Justus-Liebig-Universität in Gießen an. Seine Examensarbeit schrieb er 2016 in Soziologie unter dem Titel: “Herausforderung interkultureller Begegnungen in der Flüchtlingskrise”. Kurz vor den Examensprüfungen hat er die Uni auf Eis gelegt, weil er seinen Friedensverein “Interkultureller Frieden e.V.” gegründet und sich fortan auf interkulturelle Themen spezialisiert hat. Von 2016 bis 2018 war die Hotline für besorgte Bürger der Fokus seiner Arbeit. Seit 2018 widmet er sich mit dem VielRespektZentrum in Essen und seiner Kampagne #MeTwo der Integration, Rassismusthemen und der Förderung von Respekt.

Er hat in Warendorf, Gießen, Köln und Berlin gelebt. Aktuell wohnt er in Essen und Berlin.

Und nun gehen wir raus und machen die Welt ein Stückchen besser.

Projekte

Ali Can in den sozialen Medien

Mehr als eine Heimat - Wie ich Deutschsein neu definiere

Die Zeit für eine Neudefinition ist reif, meint Ali Can, dessen Twitterkampagne #MeTwo im Sommer 2018 ein enormes Echo auslöste. Zehntausende Menschen mit Migrationshintergrund berichten seither unter dem Hashtag von ihren alltäglichen Erfahrungen mit Rassismus. Ständig wird ihnen vermittelt, sie seien nicht wirklich Deutsche und gehörten somit nicht dazu. Dabei betrachten sie Deutschland als ihre Heimat - und das so selbstverständlich, wie sie sich oft noch einer anderen Sprache und Kultur verbunden fühlen.
In seinem Buch beschreibt Ali Can den Hashtag und seine Folgen als Teil einer dringend gebotenen gesellschaftlichen Debatte. Indem er auf seine eigene Biographie blickt und eine Reihe bekannter Gesprächspartner befragt, kommt er zu dem Schluss: Heimat - das sind letztlich die Werte, die wir teilen. Und an einem offenen, konstruktiven Dialog über sie sollten alle teilnehmen können, die in diesem Land leben und seine Gesellschaft mitgestalten - ob mit oder ohne Migrationshintergrund.

VielRespektZentrum

Wir helfen denen, die sich gemeinnützig für Vielfalt und Respekt einsetzen, indem wir ihnen optimale Arbeitsbedingungen in Form von Büros, Technik, Konferenz-, Seminar- und Vortragsmöglichkeiten bieten. Es entstehen Synergien, wir bilden Friedensstifter aus, beraten, geben Workshops und zeigen, wie das deutsche Grundgesetz in einem Haus gelebt werden kann.

Wir helfen denen, die sich gemeinnützig für Vielfalt und Respekt einsetzen, indem wir ihnen optimale Arbeitsbedingungen in Form von Büros, Technik, Konferenz-, Seminar- und Vortragsmöglichkeiten bieten. Es entstehen Synergien, wir bilden Friedensstifter aus, beraten, geben Workshops und zeigen, wie das deutsche Grundgesetz in einem Haus gelebt werden kann.


Großdemonstration gegen Hass und Rassismus in Berlin


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Ali Can

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